Worum es in diesem Dossier geht?

Diese Dokumentation fragt nicht nur, ob Zucker problematisch ist. Sie fragt, warum Zucker jahrzehntelang normalisiert werden konnte, warum sich seine öffentliche Bewertung verschoben hat und was sich daraus über moderne Marktlogiken lernen lässt. Grundlage sind das PANtopia-Archivmaterial zum „Weg des Zuckers“ sowie öffentliche Primär- und Sekundärquellen.

Fakten schaffen Wissen

Im Januar 2026 wurde in den USA öffentlich sichtbar, was sich über Jahre aufgestaut hatte: Die neuen Dietary Guidelines 2025–2030 rücken „real food“, weniger hochverarbeitete Produkte und eine deutliche Reduktion zugesetzter Zucker ins Zentrum. Das ist keine Einzelmeinung eines Bloggers, sondern staatliche Ernährungspolitik mit Wirkung auf Schulen, Militär, Krankenhäuser und Förderprogramme. 
Gleichzeitig ist es fachlich wichtig, sauber zu bleiben: Nicht „jede Form von Zucker“ wirkt identisch und nicht jede Korrelation beweist automatisch Kausalität. Am stärksten ist die Evidenz dort, wo es um freie bzw. zugesetzte Zucker, vor allem in flüssiger Form (zuckerhaltige Getränke), um hohe glykämische Last, geringe Sättigung und chronisch erhöhten Konsum geht.

Ausführliche Fassung im Dossier.